MENSCHENRECHTLICHE RISIKOANALYSE

 

Erhalten Sie Transparenz über menschenrechtliche Risiken Ihrer Geschäftstätigkeit

 

Das Lieferkettengesetz und der Nationale Aktionsplan für Wirtschaft und Menschenrechte (NAP) definiert Kernelemente zur menschenrechtlichen Sorgfalt – ein wesentliches ist die menschenrechtliche Risikoanalyse. Unternehmen werden gefordert, ihre potenziell negativen Auswirkungen der Geschäftstätigkeit auf Menschenrechte zu identifizieren. Dabei gilt es, die gesamte Wertschöpfungskette in den Blick zu nehmen: Negative Auswirkungen können sowohl an eigenen Standorten, bei direkten Geschäftspartnern oder auch in der indirekten Lieferkette, aber auch bei der Verwendung und Entsorgung der Produkte oder Dienstleistungen entstehen.

Mit Hilfe von quantitativen & qualitativen Analysen priorisieren wir strukturiert und faktenbasiert die menschenrechtlichen Risiken Ihrer Geschäftstätigkeit:

Strukturierung des komplexen Themas Menschenrechte

Wir haben ein strukturiertes Verfahren, wie die für Ihr Unternehmen relevanten Menschenrechtsthemen pro Wertschöpfungsstufe identifiziert und strukturiert werden können

Datenbasierte Risikoanalyse

Anhand eines umfassenden Sets von Risikoindikatoren quantifizieren wir Ihre menschenrechtlichen Herausforderungen in Ihrer Wertschöpfungskette. Unsere Indikatoren berücksichtigen dabei branchen- und länderspezifische Risiken

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Priorisierung von Menschenrechtsthemen

Wir unterstützen Sie, auf Basis von Fakten und Unternehmenskontext diejenigen Menschenrechtsthemen zu priorisieren, die potenziell die schwersten Auswirkungen auf Betroffene (sog. „salient issues“) haben. Dieses Vorgehen ist eine wesentliche Anforderung der UN-Leitprinzipien an Risikoanalysen

Einheitliches Verfahren für die gesamte Wertschöpfungskette

Unsere Risikoanalyse umfasst die gesamte Lieferkette, an eigenen Standorten und im Kontext von Produktverwendung und Entsorgung. Sie erhalten damit eine ganzheitliche Risikoanalyse, mit dem Potenzial einer zielgerichteten Priorisierung der gesamten menschenrechtlichen Herausforderungen Ihrer Geschäftstätigkeit

Arbeiter-textile-Lieferkette

Systain hat außerdem speziell für die textile Lieferkette einen Ansatz zur menschenrechtlichen Risikoanalyse konzipiert.

Einblicke in unserer menschenrechtlichen Risikoanalyse

Thematische Einführung

 

Wir führen alle Teilnehmer*innen – auch fachfremde – in das Thema Menschenrechte und Risikoanalyse ein.

Risiko-Bewertung

 

Unsere Risikobewertung beruht auf den Grundlagen der United Nations Guiding Principles (UNGPs), des Nationalen Aktionsplans für Wirtschaft und Menschenrechte (NAP) und des Regierungsentwurfs des Sorgfaltspflichtengesetzes („Lieferkettengesetz“).

Wir bewerten die Menschenrechtsrisiken qualitativ anhand der Schwere der Auswirkung und der Verbindung zum Unternehmen.

Analysen nach Länder- und Lieferkettenebene

 

Unsere Risikoanalyse setzt den Fokus auf zahlreiche Aspekte der menschenrechtlichen Sorgfaltspflicht, darunter Bezahlung, Diskriminierung, Arbeitszeiten, Sicherheit und Gesundheit. Desweiteren bietet sie detailreiche Analysen, die die menschenrechtlichen Risiken auf Länder- und Lieferkettenebene aufschlüsselt.

Wir sind Experte im Gebiet der menschenrechtlichen Sorgfalt entlang der Lieferkette:

Eine Erfolgsgeschichte: Etablierung der menschenrechtlichen Sorgfalt bei Covestro

"Systain hat sich für uns als kompetenter Partner im Themenbereich Menschenrechte dargestellt. Dabei hat uns neben der Fähigkeit Projekte ausgesprochen strukturiert und fokussiert zu begleiten, insbesondere die tiefe Fachkompetenz auf dem Gebiet Menschenrechte beeindruckt. Der partnerschaftliche Ansatz von Systain hat uns ermöglicht die menschenrechtliche Sorgfalt auf das nächste Level zu heben."

Covestro

Senior Project Manager Sustainability, Iris Jänisch

Konsortialpartner des NAP

Systain ist Teil des Konsortiums zum NAP Monitoring der Bundesregierung (NAP: Nationaler Aktionsplan für Wirtschaft und Menschenrechte). Dadurch waren wir maßgeblich daran beteiligt, das Verfahren zur Überprüfung der Umsetzung der NAP-Anforderungen aufzubauen und durchzuführen.

Thought Leadership

Systain hat zur menschenrechtlichen Sorgfaltspflicht sowohl eine exklusive Veranstaltung mit über 60 Teilnehmer aus Unternehmen, Verbänden, NGOs und der Regierung organisiert, als auch ein Whitepaper als Orientierungsfaden für Unternehmen veröffentlicht.

Covestro: Etablierung der menschenrechtlichen Sorgfalt im Unternehmen und in der Lieferkette 

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Herausforderung

Die Covestro AG ist ein börsennotierter Werkstoffhersteller mit knapp 17.000 Mitarbeiter*innen und einer komplexen Lieferkette. Systain hat Covestro im Verlauf mehrerer Projekte bei der Umsetzung der menschenrechtlichen Sorgfalt im eigenen Geschäftsbereich und in der Wertschöpfungskette begleitet.

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Ansatz

2018 | Gap-Analyse: Berichterstattung zum Thema Menschenrechte

Systain hat 2018 die externe Berichterstattung des Unternehmens zum Thema Menschenrechte mit den regulatorischen Anforderungen in Deutschland und im internationalen Kontext abgeglichen. Auf diese Weise entwickelte Systain passende Handlungsempfehlungen.

2019 | Human Rights Due Diligence

In einem weiteren Projekt führte Systain eine umfassende Risikoanalyse zu den menschenrechtlichen Risiken in der Wertschöpfungskette durch. So konnten die Menschenrechtsthemen von höchster Relevanz identifiziert und Verbesserungsmaßnahmen abgeleitet werden.

2020 | Implementierung eines Human Rights Management Ansatzes

Zuletzt unterstützte Systain das Unternehmen bei der Entwicklung eines Management-Systems zur Erfüllung der Kernelemente der menschenrechtlichen Sorgfalt. Außerdem entwickelte Systain dabei ein Handbuch für die Umsetzung der menschenrechtlichen Sorgfalt in den diversen Funktionsbereichen von Covestro.

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Ergebnis

Durch die verschiedenen Projekte konnte Systain für Covestro Transparenz zu regulatorischen Anforderungen in Deutschland und im internationalen Kontext zum Thema Menschenrechte schaffen, die Menschenrechtsthemen von höchster Relevanz identifizieren, Verbesserungsmaßnahmen ableiten und ein Management-System zur Umsetzung menschenrechtlicher Sorgfalt entwickeln. Iris Jänisch, Senior Project Manager Sustainability bei Covestro, meint:

Systain hat sich für uns als kompetenter Partner im Themenbereich Menschenrechte dargestellt. Dabei hat uns neben der Fähigkeit Projekte ausgesprochen strukturiert und fokussiert zu begleiten, insbesondere die tiefe Fachkompetenz auf dem Gebiet der Menschenrechte beeindruckt. Der partnerschaftliche Ansatz von Systain hat uns ermöglicht unsere menschenrechtliche Sorgfalt auf das nächste Level zu heben.

Gerne führen wir ein informatives Gespräch mit Ihnen. Kontaktieren Sie unverbindlich unsere Expertin:

Christina Schampel

Christina Schampel

Associate Director

+49 40 609 46 18 54

christina.schampel@systain.com

Menschenrechtliche Sorgfaltspflicht | Menschenrechtliche Risikoanalyse | Wirkungsanalyse von Maßnahmen

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