Bereit für den NAP

Wir helfen Unternehmen ihre menschenrechtliche Sorgfaltspflicht pragmatisch umzusetzen

Unser Leistungsangebot

Wir bieten praktikable Lösungen für Unternehmen an. Ihrer menschenrechtlichen Sorgfaltspflicht nachzukommen, kompatibel zu den Anforderungen des Nationalen Aktionsplans „Wirtschaft und Menschenrechte“ (NAP), und maßgeschneidert auf den individuellen unternehmerischen Kontext. Die menschenrechtliche Risikobewertung ist der Kern unseres Ansatzes, der Unternehmen befähigt, eine adäquate Menschenrechtsstrategie zu definieren und existierende Risikomanagementsysteme anzupassen. Fünf Module ebnen den Weg für einen erfolgreichen Umgang mit der menschenrechtlichen Sorgfaltspflicht im Unternehmen.

1. Grundlagen

Mit welchem Ansatz soll das Thema Menschenrechte in einem Unternehmen umgesetzt werden?

1. Workshop: Gemeinsames Verständnis und Zustimmung aller Beteiligten Stakeholder im Unternehmen zur menschenrechtlichen Sorgfaltspflicht – Inhalte und Scope der Herausforderung
2. Positionierung: Grundsatzerklärung zur menschenrechtlichen Sorgfaltspflicht, Bestimmung des Soll-Zustandes
3. Commitment: Einholen der ausdrücklichen Zustimmung der Führungsgremien zur erarbeiteten Positionierung
4. Vorgehen: Festlegung eines unternehmensspezifischen Fahrplans (Road-Map) zur Entwicklung eines integrierten Vorgehens zur menschenrechtlichen Sorgfaltspflicht
Diese vier Schritte schaffen die Grundlagen, um das Thema menschenrechtliche Sorgfaltspflicht im Unternehmen effizient und effektiv anzugehen und sind die Basis für einen langfristigen Erfolg.

4. Beschwerdemechanismen

Wie können frühzeitig Verstöße und neue Risiken identifiziert werden?

1. Anpassung: Analyse und ggf. Weiterentwicklung bestehender Beschwerde- und Wiedergutmachungsmechanismen auf Passgenauigkeit mit der Grundsatzerklärung, der entwickelten Strategie sowie Brancheninitiativen
2. Integration: Integration der Mechanismen in Richtlinien, Prozesse und Managementsysteme zum Risikomanagement
3. Etablierung: Kommunikation der Mechanismen im eigenen Unternehmen und in der Lieferkette an alle relevanten Stakeholder
4. Change Management: Training und Begleitung von Verantwortlichen, Mitarbeitern, Geschäftspartnern und Stakeholdern im Umgang mit den Beschwerde- und Wiedergutmachungsmechanismen
Diese vier Schritte Runden die Strategie zur menschenrechtlichen Sorgfaltspflicht ab und garantieren einen kontinuierlichen Zugang zum Unternehmen bei Fragen zur menschenrechtlichen Sorgfaltspflicht.

2. Risikoanalyse

Welche menschenrechtlichen Risiken bestehen in einem Unternehmen?

1. Hotspot-Analyse: Identifikation von Risiko-Hotspots entlang der gesamten Wertschöpfungskette (eigenes Unternehmen & Lieferkette!) mit Hilfe von Systains Corporate Human Rights Risk Assessment & einer Business Context Analyse
2. Bewertung: Evaluierung der identifizierten Risiken aus Unternehmenssicht. Priorisierung der Risiken für das weitere Vorgehen
3. Detail-Analyse: Ggf. Intensivierung der Risikoeinschätzung von priorisierten Risiken durch Vor-Ort-Analysen (Impact-Assessment)
4. Workshops: Moderation der Ergebnisse mit beteiligten Stakeholdern (intern & extern)
Diese vier Schritte schaffen ein einheitliche, abgestimmte und akzeptierte Priorisierung der menschenrechtlichen Risiken eines Unternehmens und sind die Grundlage für die Entwicklung von Maßnahmen.

5. Berichterstattung

Welche Informationen müssen zum Thema menschenrechtliche Sorgfaltspflicht veröffentlicht werden?

1. Ausgestaltung: Auswahl der Kommunikationskanäle, Formate, Berichtsformen und Berichtshäufigkeit sowie der Kommunikationstiefe zur Kommunikation des Umgangs mit der menschenrechtlichen Sorgfaltspflicht
2. Integration: Integration in Richtlinien, Prozesse und Managementsysteme der Unternehmenskommunikation
3. Aufbereitung: Erstellung der Kommunikationsinhalte abgestimmt auf die Strategie zur menschenrechtlichen Sorgfaltspflicht
4. Begleitung: Monitoring der Resonanz auf die Kommunikation, Ausgestaltung von Dialogmöglichkeiten, Etablierung aller notwendigen Schritte für eine ggf. notwendige Krisenkommunikation
Diese vier Schritte erlauben Unternehmen transparent über die unternehmerische Menschenrechtsstrategie und Aktivitäten der menschenrechtlichen Sorgfalt zu berichten. Es hilft Unternehmen dabei, die Beziehungen zu Ihren Stakeholdern zu stärken und Vertrauen aufzubauen.

3. Maßnahmenplan

Wie sollen Risiken im Unternehmen vermieden oder reduziert werden?

1. Projektierung: Entwicklung von Maßnahmen für alle identifizierten und priorisierten Risiken unter Einbindung relevanter Stakeholder adäquat zur Grundsatzerklärung des Unternehmens. Festlegung von Zielen/KPI, Meilensteinen, Verantwortlichkeiten und Budgets
2. Organisation: Integration des Maßnahmenplans/Risikomanagements in Richtlinien, Prozesse und Managementsysteme (Controlling, Vergütung, Berichterstattung)
3. Change Management: Training und Begleitung von Verantwortlichen, Mitarbeitern, Geschäftspartnern und Stakeholdern bei der Umsetzung
Diese drei Schritte etablieren das Thema menschenrechtliche Sorgfaltspflicht dauerhaft im Unternehmen. Die einzelnen Bausteine „Grundlagen“, „Risikoanalyse“ und „Maßnahmenplan“ ergeben eine unternehmensspezifische Strategie zur menschenrechtlichen Sorgfaltspflicht.

Ihre Ansprechpartner

Torben Kehne

Torben Kehne

Director

+49 40 609 46 18 25

torben.kehne@systain.com


Strategieentwicklung / Sozialverantwortung / Menschenrechte / Monitoringsysteme / Kommunikation

Jens Winkler

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Consultant

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jens.winkler@systain.com

Strategieberatung / Sozialverantwortung / Menschenrechte / Monitoringsysteme

Dokumentation, Systain 2018:
Menschenrechte im globalen Kontext managen

Dokumentation, Auswärtiges Amt 2017:
Nationaler Aktionsplan Wirtschaft und Menschenrechte

Menschenrechtliche Sorgfaltspflicht & Risikobewertung

Neue Gesetze und internationale Standards zu Wirtschaft und Menschenrechten (u.a. UK Modern Slavery Act, UN Guiding Principles on Business and Human Rights, Nationaler Aktionsplan „Wirtschaft und Menschenrechte“) erhöhen den Druck auf Unternehmen

Die Achtung der Menschenrechte ist Bestandteil der unternehmerischen Verantwortung und schafft Mehrwerte für Unternehmen und Stakeholder, national und international

Von Unternehmen wird erwartet, dass sie ihrer Verantwortung zur menschenrechtlichen Sorgfalt nachkommen und Managementinstrumente entwickeln, die das Risiko von Menschenrechtsverstößen durch ihre Geschäftstätigkeit vermeiden

Stakeholder wie Investoren, Kunden oder die öffentliche Hand beziehen die menschenrechtliche Sorgfaltspflicht in ihre Entscheidungen ein und erwarten Transparenz und ein angemessenes Risikomanagement