NACHHALTIGES LIEFERKETTENMANAGEMENT

 

Performance und Transparenz von Lieferkettenmanagement steigern

 

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Die Durchsetzung von Nachhaltigkeit in der Lieferkette ist für viele Unternehmen eine komplexe, aber spannende Herausforderung. Auf dem 2. CSR Leader’s Circle von Systain im Januar 2014 wurden die Chancen und Risiken der aktuellen Entwicklungen von verschiedenster Perspektive beleuchtet. Mehr als 70 CSR-Fachleute aus so unterschiedlichen Bereichen wie dem Handel, der Automobilindustrie, der Finanzbranche oder der Chemieindustrie, sowie Vertreter der Zivilgesellschaft und erfahrene Experten diskutierten Erfolgsfaktoren und Umsetzungsmöglichkeiten. Zu den Anwesenden gehörten Unternehmensvertreter von AIDA Cruises, ALDI, STIHL, Axel Springer, Bahlsen, BASF, Bertelsmann, BMW, Bombardier, Bosch und Siemens Hausgeräte, CDP, Continental, Daimler, Deutsche Bahn, DEG, Rossmann, Dr. Oetker, EDEKA, engelbert strauss, GERRY WEBER, Hamm Reno Group GmbH, Hermes, HUGO BOSS AG, INTERSEROH, KiK, Lekkerland, Merck, Miele, ORSAY, OSRAM, Otto, Bosch, Schaeffler, Schwarz Gruppe, Siemens, Südzucker, Telefónica, Voith, Volkswagen, ZF Friedrichshafen.

 

 

 

Einblicke in die Veranstaltung „Nachhaltiges Lieferketten-Management“

Die Teilnehmer selbst gaben zu Beginn der Veranstaltung einen guten Einstieg in die Komplexität des Themas: Eine eingangs unter den Teilnehmern durchgeführte Befragung zeigte, dass besonders Transparenz in der Lieferkette und die Anzahl der Lieferanten Herausforderungen für ein nachhaltiges Supply Chain Management darstellen.

Inwieweit sich der Trend zur „radikalen Transparenz“ auch im Supply Chain Management bemerkbar macht, und welche Chancen und Risiken damit verbunden sind, führte Thomas Melde von akzente in seinem Vortrag ein.

Moritz Nill, Direktor von Systain, zeigte, dass eine systematische quantitative und qualitative Analyse und Bewertung der Lieferkette bedeutungsvolle Rückschlüsse auf die Gesamtstrategie zur Nachhaltigkeit eines Unternehmens zulassen. Dabei ist es notwendig, alle wesentlichen Nachhaltigkeitsthemen (Klima, Ressourcen, Wasser, Arbeitsbedingungen) sowie den vollständigen Lebenszyklus eines Produktes einzubeziehen.

Ein verantwortungsvolles Management der Lieferkette ist für Investoren ein wichtiges Kriterium zur Beurteilung der nachhaltigen Unternehmensleistung. Ida Karlsson von RobecoSAM stellte dar, dass Unternehmen dadurch insbesondere potentielle Reputationsrisiken vermeiden oder auch für sich nutzen können, um sowohl Profitabilität wie auch eine langfristige finanzielle Leistungsfähigkeit sicherzustellen.

Unternehmen müssen in ihrer gesamten Wertschöpfungskette für die Einhaltung der Menschenrechte sorgen – das forderte Armin Paasch, Referent für Wirtschaft und Menschenrechte von Misereor. Unter anderem sollte die Umsetzung der menschenrechtlichen Sorgfalt über strengere Lieferantenverträge, Controlling und externe Audits sicher gestellt werden.

Wie die Sicherstellung von Sozial- und Umweltstandards in einer komplexen und weit verzweigten Lieferkette in großen Unternehmen erfolgen kann, zeigte Ferdinand Geckeler aus dem Strategischen Einkauf der BMW Group. Er argumentierte dafür, Lieferanten verstärkt als Partner zu behandeln und zeigte dabei zahlreiche Vorteile dieses Ansatzes auf.

 Referenten:

  • TchiboAchim Lohrie: Verankerung von Social Compliance in der Einkaufsorganisation
  • Siemens – Matthias Lutz: Ansätze zur Qualifizierung von Lieferanten und zur Verbesserung der Energieeffizienz
  • BMW – Ferdinand Geckeler: Umsetzung eines Supply Chain Management Systems in einer hochkomplexen Wertschöpfungsstruktur
  • Misereor – Armin Paasch: Unternehmensverantwortung für Menschenrechte in der Lieferkette: Standards und Herausforderungen
  • equiception – ehem. FLAAuret van Heerden: Lessons learnt of 2 decades of Social Compliance Management, implications for the introduction into company processess
  • RobecoSAM Ida Karlsson: Sustainable Supply Chains – Why does it matter to investors?
  • akzenteThomas Melde: Neue Transparenzanforderungen an das Supply Chain Mangement
  • Systain Consulting – Torben Kehne: Umsetzung eines Supply Chain Managements in der Unternehmenspraxis
  • Systain ConsultingMoritz Nill: Faktenbasierte Risikoanalyse

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Hubertus Drinkuth

Hubertus Drinkuth

Director

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