KLEIDER mit HAKEN

 

 

 

Fallstudie zur globalen Umweltinanspruchnahme durch die Herstellung unserer Kleidung

 

Titelseite_Umweltinspruchnahme Kleidung

Im Durchschnitt besitzt jede erwachsene Person in Deutschland 95 Kleidungsstücke (ohne Unterwäsche und Socken). Jedes fünfte Kleidungsstück davon wird so gut wie nie getragen. Dabei trägt die Herstellung, der Transport und Konsum von Kleidung zu unserem ökologischen Fußabdruck bei. Im Auftrag des Umweltbundesamtes haben wir näher beleuchtet, inwiefern es das u.a. durch Treibhausgasgasen, Luftschadstoffen und den Wasser-, Land- und Chemikalienverbrauch tut. Die Ergebnisse wurden in der Studie „Kleider mit Haken“ zusammengefasst, welche Sie auf der Webseite des Umweltbundesamtes herunterladen können.

Die Studie „Kleider mit Haken“ beleuchtet die globale Umweltinanspruchnahme unseres Kleiderkonsums:

  • Wo kommen unsere Kleidungsstücke und deren Rohstoffe her?
  • Wie hoch sind die Umweltbelastungen durch unsere Kleidung? Wo entstehen diese?
  • Wie sind die sozialen Bedingungen in der Textilfertigung?
  • Was passiert mit den Textilien, die in die Altkleidersammlung gehen?

Antworten zu diesen und weiteren Fragen gibt die Studie „KLEIDER mit HAKEN. Fallstudie zur globalen Umweltinanspruchnahme durch die Herstellung unserer Kleidung“.

 

 

Ausgewählte Ergebnisse der Studie „KLEIDER mit HAKEN. Fallstudie zur globalen Umweltinanspruchnahme durch die Herstellung unserer Kleidung“:

Kilogramm THG-Emissionen...

… verursacht unser Konsum an Kleidung pro Kopf und Jahr. Die Menge entspricht etwa den Emissionen einer PKW-Fahrt vom Bodensee bis Flensburg.

Badewannen Wasser...

… wird durch den Kleidungskonsum eines/r Deutschen jährlich in Anspruch genommen (17.200 Liter) – das heißt jeden dritten Tag eine Wanne mit Wasser.

Quadratkilometer an Landfläche...

… wird durch den Textilkonsum deutscher Verbraucher*innen jährlich beansprucht. Diese Fläche entspricht etwa der Hälfte Schleswig-Holsteins. Pro Kopf sind dies fast 80 Quadratmeter.

%

ist die durchschnittliche Wahrscheinlichkeit...

… dass in den für unsere Textilien geleisteten Arbeitsstunden Verstöße stattfinden(2015). Die Verstöße reichen von mangelhaftem Unfallschutz, Kinderarbeit oder Zwangsarbeit, unzulässigen Überstunden oder Löhnen unter dem Mindestlohnniveau, einer ungleichen Entlohnung von Männern und Frauen bis zu eingeschränkten Versammlungsfreiheiten bzw. Rechten für Tarifverhandlungen.

Sie wollen weiterführende Informationen? Kontaktieren Sie unseren Ansprechpartner zu diesem Gebiet:

Norbert Jungmichel

Norbert Jungmichel

Manager

+49 40 609 46 18 24

norbert.jungmichel@systain.com

THG/CO2-Minderungsstrategien | Lieferantentrainings

Weiterführende Studien, Veranstaltungen und Weiteres zu diesem Thema:

Umweltatlas Lieferketten

Analyse der Umweltwirkungen und Hot-Spots ausgewählter Branchen entlang der Wertschöpfungskette

Verbesserung des Chemikalienmanagements in der Lieferkette

Trainingsprogramm für Textilfabriken in zentralen Produktionsländern

KonsUmwelt

Kurzstudie zur globalen Umweltinanspruchnahme unseres privaten Konsums

Von der Welt auf den Teller

Kurzstudie zur globalen Umweltinanspruchnahme unseres Lebensmittelkonsums