Kunde: ein weltweit operierendes Textilhandelshaus
Ziel: Einbindung von Social Compliance in die Kerngeschäftsprozesse zur langfristigen Verbesserung der Arbeitsbedingungen in den Produktionsstätten
1. Analyse
Systain untersuchte die Geschäftsabläufe und Lieferantenstruktur des Kunden sowie die vorhandenen Monitoring- und Trainingsysteme für die Lieferanten. Gemeinsam mit internen Stakeholdern aus Einkauf und Beschaffung wurde anschließend der Projektplan entwickelt. Die geplanten neuen Strukturen und Prozesse wurden im Rahmen des Managementsystems definiert und festgeschrieben.
2. Umsetzung
Systain entwickelte verschiedene Verfahren für das Management von Social Compliance. So wurden die Datenverarbeitung ausgebaut, die Lieferantenauswahl für das Social-Compliance-Programm formalisiert sowie Informations- und Trainingsprogramme etabliert. Diese Verfahren wurden mit Abläufen und Verantwortlichkeiten zusammen mit dem Monitoringverfahren und Qualifizierungsprogramm in einem Managementhandbuch festgeschrieben und durch abgestimmte Information im Unternehmen bekannt gemacht.
Ergebnis:
Jeder Mitarbeiter kann sich jederzeit über die Abläufe und Ziele des Sozialmanagements informieren. Die verbindlichen Regeln, Aufgaben und Pflichten für alle am Einkaufsprozess Beteiligten sind in einem umfassenden Handbuch festgehalten. Das Textilhandelshaus verfügt nun über eine integrierte Datenbank, die wichtige Kriterien für die Auswahl von Lieferanten liefert. Zudem kann man präzise verfolgen, ob die gesetzten Ziele erreicht werden. Das von Systain mitentwickelte Sozialmanagementsystem wurde 2007 durch die unabhängige Multistakeholderinitiative „Social Accountability International“ verifiziert und für sehr positiv befunden.

