Produktionskette eines T-Shirts

Kunde: Bundesumweltministerium und die Otto Group
Ziel: Schaffung von Transparenz über die CO2-Emissionen entlang des Lebensweges von Textilien und Identifizierung geeigneter Handlungsfelder für Klimaschutzmaßnahmen

Forschung:
Entlang der Wertschöpfungskette wurden Verbrauchsdaten vor Ort erhoben. Der hohe Anteil an derartigen Primärdaten ermöglichte ein klares Bild über CO2-Hotspots in der Lieferkette. Ebenso flossen Daten über logistische Abläufe und interne Prozesse wie das Warehousing mit ein. Datenlücken wie die Emissionen beim Baumwollanbau oder  der Nutzungsphase wurden durch Recherchen zum Beispiel über das Waschverhalten im Haushalt geschlossen.

Ergebnis:
Die Aufbereitung und Analyse der Primärdaten hatte eine detaillierte Bilanz über die CO2-Emissionen von Textilien zum Ergebnis. Die Bilanz bildet die Grundlage für weitere Aktivitäten der Otto Gruppe zur Reduzierung klimaschädlicher Emissionen in den vorgelagerten Wertschöpfungsstufen. Darüber hinaus diente das Forschungsprojekt dazu, Erkenntnisse aus der praktischen Anwendung der CO2-Bilanzierung zu sammeln. Es wurden unterschiedliche Erhebungsansätze in den Produktionsstandorten erprobt. Die Erkenntnisse über die Anwendung der Bilanzierungsstandards und den Aussagegehalt eines Carbon Footprints für Produkte flossen in die internationale Methodikdebatte ein.


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