Human Rights Due Diligence & Assessment

Menschenrechtliche Risiken adressieren

Systain bietet einen pragmatischen und modularisierten Ansatz zur Umsetzung der menschenrechtlichen Sorgfaltspflicht (Human Rights Due Diligence): von der Definition einer Due Diligence Roadmap, über die Bewertung menschenrechtlicher Risiken bis hin zur Anpassung der Risikomanagementsysteme. 

 

Die Achtung der Menschenrechte ist Bestandteil der unternehmerischen Verantwortung und schafft Mehrwerte für Unternehmen und Stakeholder

Neue Gesetze und internationale Standards zu Wirtschaft und Menschenrechten (u.a. UK Modern Slavery Act, UN Guiding Principles on Business and Human Rights) erhöhen den Druck auf Unternehmen

Von Unternehmen wird erwartet, dass sie ihrer Verantwortung zur menschenrechtlichen Sorgfalt nachkommen und Managementinstrumente entwickeln und anwenden, die das Risiko negativer Auswirkungen auf die Menschenrechte minimieren

Stakeholder und Investoren erwarten ein angemessenes Risikomanagement und Transparenz

Menschenrechtliche Sorgfaltspflicht & Risikobewertung

Wir bieten systematische und praktikable Lösungen für Unternehmen an, um Ihrer menschenrechtlichen Sorgfaltspflicht nachzukommen, maßgeschneidert auf den individuellen unternehmerischen Kontext. Die menschenrechtliche Risikobewertung ist der Kern unseres Ansatzes, der Unternehmen befähigt, eine adäquate Menschenrechtsstrategie zu definieren und existierende Risikomanagementsysteme anzupassen. Sechs Module ebnen den Weg für einen ganzheitlichen Ansatz und Prozess der menschenrechtlichen Sorgfaltspflicht.
1. Set the stage: Der unternehmerische Menschenrechtsansatz

Definition eines unternehmensweiten Menschenrechtsansatzes passend für Ihre Organisation und Industrie

Ausgangspunkt für unseren Prozess der menschenrechtlichen Sorgfaltspflicht (Systain’s human rights due diligence process) ist es, ein gemeinsames Verständnis und die Zustimmung aller Beteiligten in Ihrem Unternehmen zu erreichen. In Workshops mit allen relevanten Stakeholdern werden Umfang und Tiefe Ihres Menschenrechtsansatzes definiert. Darüber hinaus wird gemeinsam eine individuelle Roadmap entwickelt; ein Implementierungsplan zur Einhaltung der menschenrechtlichen Sorgfaltspflicht.

Ergebnis: Maßgeschneiderte Menschenrechtsstrategie inklusive einer Roadmap zur Einhaltung der menschenrechtlichen Sorgfaltspflicht

2. Pinpoint exposures: Menschenrechtliche Risikobewertung

Nutzen Sie Systains Tools und Methoden, um menschenrechtliche Risikofelder zu bestimmen

Kern der menschenrechtlichen Sorgfaltspflicht ist die Bewertung der menschenrechtlichen Risiken, da sie die wesentlichen Menschenrechtsrisiken entlang der gesamten Wertschöpfungskette aufdeckt. Systains Corporate Human Rights Risk Assessment kombiniert dabei quantitative und qualitative Methoden. Mithilfe der estell Human Rights Metrics wird Transparenz über die Lieferkette geschaffen und allgemeine Risiken negativer Auswirkungen auf die Menschenrechte in der Lieferkette werden aufgedeckt. Darüber hinaus werden im Rahmen einer Business Context Analysis die spezifischen Risiken negativer Auswirkungen auf die Menschenrechte, die innerhalb der Einflussmöglichkeiten Ihres Unternehmens liegen, identifiziert. Die identifizierten menschenrechtlichen Risikofelder  werden im Anschluss in Workshops auch im Hinblick auf Reputationsrisiken und andere wirtschaftliche Treiber gemeinsam priorisiert.

Endergebnis: Priorisierte Menschenrechtsrisiken

3. Gain depth: Menschenrechtliche Wirkungsanalyse

Tiefgehende Analyse zur Identifizierung potenzieller und tatsächlicher Menschenrechtsverstöße für Fokusfelder

Einige Unternehmenstätigkeiten (z.B. größere Investitionen, Großbauprojekte oder Marktneueintritte) oder Hochrisikobereiche erfordern eine tiefergehende Analyse menschenrechtlicher Auswirkungen. Vor Ort Assessments und der Einbezug von lokalen Stakeholdern ermöglichen eine bessere Bewertung der potenziellen und tatsächlichen Menschenrechtsverstöße, die durch die eigene Geschäftstätigkeit und Aktivitäten Ihres Unternehmens direkt oder indirekt verursacht wurden. Kontext-spezifische Faktoren, betroffene Rechtsinhaber, gesetzliche Vorschriften sowie die Erwartungen lokaler Stakeholder werden in diesem Schritt mit einbezogen. Anschließend werden passende Maßnahmen identifiziert, um potenziell negative Auswirkungen auf die Menschenrechte abzuschwächen und Abhilfe für tatsächliche Menschenrechtsverstöße zu schaffen.

Endergebnis: Vertieftes Verständnis über potentielle und tatsächliche Negativauswirkungen auf Menschenrechte

4. Handle risks: Risikomanagementsystem

Auswirkungen minimieren und Risiken steuern

Um die identifizierten Menschenrechtsrisiken zu verhindern oder zu minimieren und die Achtung der Menschenrechte im Unternehmen zu verankern, müssen effektive Maßnahmen entwickelt und in bestehende Managementsysteme und –prozesse integriert werden. Basierend auf dem Ergebnis der menschenrechtlichen Risikobewertung, werden bestehende Managementinstrumente, Richtlinien und Prozesse hinsichtlich ihrer Robustheit und Konformität bewertet. Verbesserungspotenziale zur Integration der Menschenrechtsrisiken in bestehende Systeme werden abgeleitet oder neue Systeme und Prozesse aufgesetzt.

Die effektive Implementierung erfordert begleitende Kommunikation und Training sowohl innerhalb der Organisation als auch in der Lieferkette.

Ergebnis: Bestehende Managementsysteme werden verbessert oder neue aufgebaut

5. Listen to complaints: Etablierung eines Beschwerdemechnismus

Einführung effektiver Beschwerdemechanismen, um tatsächliche negative Auswirkungen auf die Menschenrechte frühzeitig zu identifizieren

Die Bereitstellung effektiver Beschwerde- und Wiedergutmachungsmechanismen ist ein wesentlicher Bestandteil der menschenrechtlichen Sorgfaltspflicht. Diese sollten nicht nur auf interne Stakeholder einbeziehen, sondern auch externe Rechtsinhaber. Ihr Unternehmen wird dabei unterstützt, effektive Kommunikationskanäle und entsprechende Richtlinien und Prozesse zu etablieren, welche betroffene Rechtsinhaber erlauben Beschwerden oder Bedenken zu äußern. Darüber hinaus werden geeignete Maßnahmen entwickelt und implementiert, die Ihrem Unternehmen helfen mit den geäußerten Anliegen und Beschwerden angemessen umzugehen.

Endergebnis: Adäquate Beschwerde- und Wiedergutmachungsmechanismen

6. Disclose information: Berichtserstattung zu Thema menschenrechtliche Sorgfaltspflicht

Veröffentlichung relevanter Informationen zum Thema menschenrechtliche Sorgfaltspflicht

Transparenz über die unternehmerische Menschenrechtsstrategie und Aktivitäten der menschenrechtlichen Sorgfalt hilft Ihnen dabei die Beziehungen zu Ihren Stakeholdern zu stärken und Vertrauen aufzubauen. Neben der Veröffentlichung einer offiziellen Erklärung zur Achtung der Menschenrechte, wird Ihr Unternehmen dabei unterstützt eine passende Kommunikationsstrategie zu erarbeiten. Die Spannweite der möglichen Maßnahmen ist groß; gemeinsam wird erörtert, ob ein eigenständiger Bericht zu Menschenrechten oder eine integrierte Berichterstattung geeigneter für Sie ist, um alle relevanten Informationen bezüglich Ihrer Aktivitäten zur menschenrechtlichen Sorgfaltspflicht sowie der Ergebnisse der menschenrechtlichen Risikobewertung offenzulegen.

Endergebnis: Kommunikationsstrategie zu Menschenrechten

Ihre Ansprechpartner

Torben Kehne

Torben Kehne

Director

torben.kehne@systain.com


Strategieentwicklung / Sozialverantwortung / Menschenrechte / Monitoringsysteme / Kommunikation

Jens Winkler

Jens Winkler

Consultant

jens.winkler@systain.com

Strategieberatung / Sozialverantwortung / Menschenrechte / Monitoringsysteme